In der Entnahmephase steht nicht die Rendite, sondern planbare Entnahmen im Vordergrund – auch in schwachen Börsenjahren. Das Investpuls-Entnahmeportfolio gliedert das Vermögen in Liquiditäts-, Sicherheits- und Renditebausteine, um das Sequenzrisiko abzufedern und die Kaufkraft zu erhalten.
Adrian Kuchar
Verluste aus Kapitalanlagen im Privatvermögen können in Österreich zur Senkung der Steuerbelastung genutzt werden. Realisierte Verluste – etwa aus dem Verkauf von Aktien, ETFs oder anderen Wertpapieren – dürfen mit steuerpflichtigen Gewinnen aus Kapitalvermögen gegengerechnet werden. Bei einem inländischen („steuereinfachen“) Depot erfolgt der KESt-Verlustausgleich automatisch durch die depotführende Bank oder den
Die steuerliche Behandlung von Kapitalanlagen hängt in Österreich maßgeblich von der jeweiligen Anlageklasse ab. Während viele Finanzprodukte der KESt unterliegen, gelten für einzelne Anlageformen besondere steuerliche Regeln oder Ausnahmen. Im Folgenden sind die wichtigsten Anlageklassen und ihre steuerlichen Grundzüge kompakt zusammengefasst. Aktien Bei Aktien unterliegen grundsätzlich alle Erträge der KESt
Für die steuerliche Behandlung von Kapitalerträgen ist entscheidend, ob das Depot bei einem inländischen oder ausländischen Broker geführt wird. Der Unterschied liegt dabei weniger in der Höhe der Steuer, sondern vor allem in der Abwicklung und der steuerlichen Verantwortung des Anlegers. Inländischer Broker (Österreich) Bei einer österreichischen Bank oder einem
Kapitalertragsteuer (KESt) Die Kapitalertragsteuer (KESt) ist in Österreich die zentrale Steuer auf Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie erfasst unter anderem Dividenden, Zinsen sowie realisierte Kursgewinne aus Wertpapieren und bestimmten Kryptowährungen. In der Regel wird die KESt direkt vom jeweiligen Finanzinstitut einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Die wichtigsten Steuersätze sind: * 25
Grundsätzlich gilt: Die Besteuerung von Kapitalanlagen unterscheidet sich von Land zu Land teils deutlich. Die folgenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf die steuerlichen Grundzüge in Österreich. Anleger aus anderen Ländern – etwa Deutschland oder der Schweiz – sollten sich mit den jeweils geltenden nationalen Steuerregelungen vertraut machen. In Österreich unterliegen Einkünfte aus
Die große Auswahl an ETFs kann gerade für Einsteiger überwältigend wirken. Für nahezu jeden Markt, jede Region und jede Strategie existieren mehrere ähnliche Produkte unterschiedlicher Anbieter. Umso wichtiger ist es, systematisch vorzugehen und ETFs anhand klar definierter Kriterien zu vergleichen. Dieses Kapitel zeigt, worauf es bei der ETF-Auswahl ankommt
ETFs lassen sich auf unterschiedliche Weise kombinieren und zu klaren Anlagestrategien zusammenstellen. Ziel einer ETF-Strategie ist es, strukturiert, kosteneffizient und langfristig in die Kapitalmärkte zu investieren, ohne ständig Entscheidungen treffen oder Marktbewegungen vorhersagen zu müssen. In diesem Abschnitt konzentrieren wir uns bewusst auf eine zentrale, bewährte Strategie: das Weltportfolio.
ETFs gelten als eines der effizientesten Anlageinstrumente für Privatanleger. Sie kombinieren breite Streuung, niedrige Kosten und hohe Transparenz in einem einzigen Produkt. Gleichzeitig sind ETFs – wie sehr viele Kapitalanlagen – nicht risikofrei. Wer in ETFs investiert, ist stets den Schwankungen der Kapitalmärkte ausgesetzt und sollte die damit verbundenen Chancen und Risiken
ETFs haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der beliebtesten Anlageinstrumente für Privatanleger entwickelt. Sie ermöglichen einen einfachen, kostengünstigen und transparenten Zugang zu den globalen Kapitalmärkten. In diesem ETF-Leitfaden erfährst du Schritt für Schritt, wie ETFs funktionieren, welche Chancen und Risiken sie bieten und worauf es bei der