Inflation: Wie sie deine Kaufkraft verringert und was das für deine Geldanlage heißt
Warum eine sinkende Inflationsrate keine sinkenden Preise bedeutet, wie viel Kaufkraft schon 2 % über die Jahre kosten, wie du nominal und real auseinanderhältst – und warum Inflationsschutz vor allem eine Frage des Zeithorizonts ist.
Wer 2002 – im Jahr, in dem das Euro-Bargeld kam – 100 Euro beiseitelegte, hatte 2025 immer noch 100 Euro. Kaufen konnte er damit aber nur noch so viel wie 2002 mit rund 56 Euro. Der Kontostand hat sich in 23 Jahren nicht bewegt. Die Kaufkraft ist fast um die Hälfte gesunken.
Das ist keine Ausnahme aus einer Krisenzeit. Die Inflation lag in Österreich in diesen Jahren im Schnitt bei rund 2,5 % pro Jahr – meist unauffällig, selten in den Schlagzeilen. Gerade deshalb wird sie unterschätzt. Der Kontostand zeigt Euro, nicht das, was du dafür bekommst. Für langfristige Finanzentscheidungen zählt deshalb nicht nur, wie stark ein Vermögen nominal wächst, sondern was nach Inflation real übrig bleibt.
Dieses Whitepaper zeigt, was die Inflationsrate misst und was nicht, wie stark auch moderate Inflation über die Jahre wirkt, wie du nominal und real auseinanderhältst – und was das für deine Geldanlage heißt.